Öffentliche Beschaffung von Holz und Holzprodukten

Bei allen Ausschreibungen des Landes Berlin und des Bundes, bei welchen Holzprodukte Teil der Leistungsverzeichnisse sind, müssen die Handwerksbetriebe bei Angebotsabgabe vertraglich versichern, dass sie die Nachweisführung hinsichtlich einer lückenlosen Lieferkettenzertifizierung der Holzprodukte vom Wald über die Händler bis (einschließlich) zum Auftragnehmer/Nachunternehmer einhalten und nachweisen können.

 

Den entsprechenden Nachweis müssen die erfolgreichen Bieter vor Einbau/Lieferung der Holzprodukte unaufgefordert vorlegen. Das bedeutet, dass Handwerker, die sich an entsprechenden Ausschreibungen beteiligen, bei der es um den Verbau von Holz und Holzprodukten geht, ein genaues Augenwerk auf ihre Aussage hinsichtlich der Zertifizierung des verwendeten Holzes legen sollten.

 

Machen Sie dies nicht, laufen sie nicht nur Gefahr, einen etwaigen Zuschlag wieder zu verlieren und ggfls. Schadensersatz leisten zu müssen, sondern auch, von Mitbewerbern kostenpflichtig abgemahnt zu werden.

 

Durch Teilnahme am IBT.EARTH Netzwerk können die angeschlossenen, nach dem PEFC-Standard zertifizierten Betriebe, auch die Holzherkunft aus Lieferketten nachweisen, welches nicht nach dem PEFC-Standard zertifiziert ist. Zusätzlich ermöglicht IBT.EARTH eine anerkannte Nachweisführung von Kork, Reet, lignifiziertes (verholztes) Material wie Bambus und deren Produkte.

Weitere Informationen zur öffentlichen Beschaffung von Holz und Holzprodukten sowie der Nachweisführung von Nicht-Holz-Material finden Sie auf der externen Seite von Bernd Bielen.

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